Mercedes-Benz kündigt Führungswechsel in drei Schlüsselwerken an
Mercedes-Benz hat eine Reihe von Führungswechseln in seinen deutschen Produktionswerken bekannt gegeben. Die Umbesetzungen treten 2026 in Kraft und sehen erfahrene Manager in neuen Positionen an den Standorten Gaggenau, Wörth am Rhein und Mannheim.
Am Standort Gaggenau übernimmt Jürgen Betz am 1. April 2026 die Werksleitung von Thomas Twork. Yaris Pürsün, der den Übergang begleitet, hob Betz’ strategische Expertise und sein tiefgreifendes Wissen über das globale Antriebsstrang-Produktionsnetz hervor. Twork, der das Werk in Gaggenau jahrelang geleitet hat, wurde für die Stärkung des Standorts als zentrales Kompetenzzentrum für die Getriebefertigung von Mercedes-Benz gewürdigt.
Twork verlässt das Unternehmen nicht, sondern wechselt am selben Tag als Werksleiter und Produktionschef für Mercedes-Benz Lkw nach Wörth am Rhein, wo er Andreas Bachhofer ablöst. Jürgen Distl, verantwortlich für die Personalie, begrüßte Tworks Wechsel und verwies auf dessen langjährige Erfahrung in der Antriebsstrang-Führung. Bachhofer wiederum übernimmt eine neue ressortübergreifende Funktion innerhalb der Lkw-Sparte.
In Mannheim scheidet Andreas Moch nach über 33 Jahren im Unternehmen am 1. Juli 2026 als Werksleiter aus. Sein Nachfolger Gerald Tropper übernimmt die Leitung des Standorts. Der Wechsel erfolgt auf Mochs persönlichen Wunsch hin und markiert das Ende einer langen Karriere in der Produktionsführung.
Die Führungswechsel bringen frischen Schwung in drei zentrale Mercedes-Benz-Werke. Betz, Twork und Tropper treten ihre neuen Rollen mit jahrzehntelanger gemeinsamer Erfahrung in Produktion und Antriebsstrang-Bereich an. Die Übergänge spiegeln zudem die Unternehmensstrategie wider, Kontinuität zu wahren und sich gleichzeitig neuen Herausforderungen im Produktionsnetzwerk zu stellen.






