21 March 2026, 22:25

McCormick will Knorr übernehmen – ein Milliardendeal mit Folgen für die Gewürzbranche

Ein Lebensmittel auf einer Oberfläche.

McCormick will Knorr übernehmen – ein Milliardendeal mit Folgen für die Gewürzbranche

Ein Mega-Deal könnte den weltweiten Markt für Gewürze und Würzmittel bald auf den Kopf stellen. McCormick & Company, ein führender Hersteller von Gewürzen und scharfen Saucen, verhandelt derzeit über die Übernahme der Marke Knorr vom Konzern Unilever. Die bekannte deutsche Marke ist seit fast 200 Jahren ein fester Begriff in vielen Haushalten und könnte nun für mehrere Milliarden Dollar den Besitzer wechseln.

Knorr, berühmt für seine Instantgerichte und Würzmischungen, wurde 1998 zunächst vom US-Lebensmittelriesen Bestfoods übernommen. Nur zwei Jahre später ging die Marke im Rahmen einer größeren Akquisition an Unilever über. Seitdem gehört Knorr zum Portfolio des Konzerns, wobei aktuelle Finanzdaten zur Performance in Deutschland nicht öffentlich einsehbar sind.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Unilever hat in den letzten Jahren sein Geschäftsmodell grundlegend umgestaltet. 2025 spaltete das Unternehmen seine weniger lukrative Eiskrem-Sparte ab, um sich auf profitablere Produktlinien zu konzentrieren. Diese strategische Neuausrichtung könnte den Weg für einen möglichen Verkauf von Knorr geebnet haben.

McCormick & Company, mit einem Jahresumsatz von knapp 7 Milliarden Dollar und rund 14.000 Mitarbeitenden, hat nun die Übernahme im Visier. Sollte der Deal zustande kommen, wäre dies ein bedeutender Expansionsschritt für das US-Unternehmen – und eine der bekanntesten europäischen Lebensmittelmarken würde in sein Portfolio aufgenommen.

Die geplante Übernahme würde Knorr unter die Kontrolle von McCormick stellen und die Wettbewerbslandschaft im Gewürz- und Würzmittelmarkt nachhaltig verändern. Beide Unternehmen stünden vor tiefgreifenden Änderungen in ihrem Produktangebot und ihrer Marktpräsenz. Die genauen Konditionen des Deals, einschließlich des Kaufpreises, stehen jedoch noch nicht fest.

Quelle