Mannheim setzt neue Akzente für Arbeitsmarkt und soziale Teilhabe bis 2027
Delia CasparMannheim setzt neue Akzente für Arbeitsmarkt und soziale Teilhabe bis 2027
Mannheim aktualisiert regionale Arbeitsmarktstrategie für die Förderperiode 2027
Die Stadt Mannheim hat ihre regionale Arbeitsmarktstrategie für den Förderzeitraum bis 2027 überarbeitet. Die von der Abteilung für Wirtschaft und Strukturentwicklung geleitete ESF-Arbeitsgruppe hat neue Schwerpunkte für Beschäftigung und soziale Teilhabe gesetzt. Ein zentrales Anliegen ist die Unterstützung besonders armuts- und ausgrenzungsgefährdeter Gruppen auf dem lokalen Arbeitsmarkt.
Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) fördert Projekte, die den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt in Europa stärken. Zu seinen Hauptzielen zählen die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit sowie die Verringerung von vorzeitigem Schulabbruch. In Mannheim liegt ein besonderer Fokus auf der besseren Integration von Mädchen, Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund.
Für das Jahr 2027 erhält Mannheim vom Badischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration eine Förderung in Höhe von 459.410 Euro. Diese Mittel stammen aus dem Landesbudget des ESF+ – keine andere Kommune oder Region in Baden-Württemberg erhält vergleichbare oder höhere Zuwendungen. Die Strategie der Stadt betont zudem Querschnittsthemen wie Gleichberechtigung, Chancengleichheit und Diskriminierungsfreiheit.
Bildungseinrichtungen und Arbeitsvermittlungen können weitere Informationen beim Managementteam der ESF-Arbeitsgruppe anfragen. Ausführliche Details zum ESF+ sind auf der Website des ESF Baden-Württemberg abrufbar.
Die aktualisierte Strategie wird bis 2027 als Leitfaden für Mannheims Arbeitsmarktinitiativen dienen. Die Förderung konzentriert sich auf Qualifizierungsmaßnahmen, Beschäftigungsunterstützung und den Abbau von Barrieren für benachteiligte Gruppen. Damit verfolgt die Stadt konsequent die übergeordneten ESF+-Ziele: faire Zugänge zu Arbeit und Bildung für alle zu schaffen.






