10 May 2026, 10:26

Mainz erneuert beschädigte Rhein-Leitung mit innovativer Bohrtechnik bis 2026

Schwarz-weiß-Foto einer Grube mit einem Rohr an der Seite.

Mainz erneuert beschädigte Rhein-Leitung mit innovativer Bohrtechnik bis 2026

Mainz startet großes Infrastrukturprojekt: Erneuerung einer beschädigten Leitung unter dem Rhein

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Ab dem 11. Mai beginnt in Mainz ein umfangreiches Infrastrukturvorhaben zum Ersatz einer beschädigten Pipeline unter dem Rhein. Eine neue 220 Meter lange Versorgungs- und Entsorgungsleitung soll das Gebiet Ingelheimer Aue mit dem Kanalsystem in der Nähe des Mombacher Kreisels verbinden. Erstmals setzt der Wirtschaftsbetrieb Mainz dabei auf grabenloses Bohren.

Die bestehende Leitung hat im Laufe der Zeit teilweise Schäden davongetragen. Statt einer kostspieligen Komplettsanierung entschied sich die Stadt für die Verlegung eines neuen, langlebigeren Systems. Die Ersatzleitung wird in einem Schutzmantel eingebettet, um künftige Schäden zu verhindern und Wartungsarbeiten zu erleichtern.

Für die Bauarbeiten kommt das Horizontal-Spülbohrverfahren zum Einsatz, das ohne offene Gräben auskommt. Die Methode umfasst drei Hauptschritte: eine Pilotbohrung, die Aufweitung des Bohrlochs sowie das Einziehen einer Hülle mit den Leitungen. Die neue Leitung mit einem Durchmesser von 71 Zentimetern wird bis zu zehn Meter unter dem Flussbett verlaufen.

Die Fertigstellung ist bis Ende August 2026 geplant. Nach Abschluss des Projekts soll die Leitung die Zuverlässigkeit der Abwasserentsorgung und Versorgung in der Region verbessern. Durch den Schutzmantel und die grabenlose Verlegung sollen langfristig Wartungsarbeiten reduziert werden. Anwohner und Unternehmen in der Ingelheimer Aue profitieren künftig von einer stabileren Anbindung an das Kanalsystem.

Quelle