02 May 2026, 18:40

Lasse Stolley lebt seit Jahren in Zügen der Deutschen Bahn – und liebt es

Alte Karte von Wien, Deutschland, mit roten Linien, die eine Zugstrecke markieren, auf Papier gedruckt mit handgeschriebener Text.

Lasse Stolley lebt seit Jahren in Zügen der Deutschen Bahn – und liebt es

Lasse Stolley hat mehr als drei Jahre auf den Zügen der Deutschen Bahn gelebt. Mittlerweile arbeitet er als Vollzeit-Zugbegleiter, 40 Stunden die Woche, und verdient knapp 3.400 Euro brutto im Monat. Sein ungewöhnlicher Lebensstil sorgt für Aufmerksamkeit – doch er wäscht seine Kleidung weiterhin in den Waschbecken der Lounges und lebt aus einem Rucksack.

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Sein Abenteuer begann, als er beschloss, das deutsche Schienennetz zu seinem Zuhause zu machen. Mit einer BahnCard 100 kann er bis zu 1.000 Kilometer am Tag zurücklegen. Sein Arbeitgeber, TRI Train Rental, übernimmt die Hälfte der Kosten für sein Ticket, was das Ganze erschwinglich macht.

Seine Reisen führten ihn bis nach Transnistrien und Istanbul. Unterwegs lernte er seine Freundin in einer DB-Lounge kennen. Heute arbeitet er quer durch Deutschland und wechselt alle paar Tage die Stadt.

Trotz der Medienpräsenz genießt Stolley es, mit Fahrgästen zu plaudern, die ihn erkennen. Er bleibt seinem nomadischen Leben treu – auch wenn sein Beruf ihn ständig in Bewegung hält.

Sein Alltag bleibt gleich: ein Rucksack, von Hand gewaschene Kleidung und ein Job, der ihn immer wieder auf Reisen schickt. Die Unterstützung seines Arbeitgebers für sein Bahn-Ticket ermöglicht ihm diesen mobilen Lebensstil. Fürs Erste bleiben die Züge sein Arbeitsplatz und sein Zuhause.

Quelle