25 May 2026, 06:34

Krefelds Drogenhilfezentrum gibt Obdachlosen und Süchtigen eine Stimme und Hoffnung

Mittel für die Gründung von Caritas Krefelds 'Centspende' in der Drogenhilfebezirksstelle

Krefelds Drogenhilfezentrum gibt Obdachlosen und Süchtigen eine Stimme und Hoffnung

Drogenhilfezentrum in Krefeld leistet unverzichtbare Arbeit für die Schwächsten der Region

In Krefeld setzt ein Drogenberatungszentrum seine wichtige Arbeit für einige der verletzlichsten Menschen der Region fort. Betrieben von Caritas und Diakonie, unterstützt die Einrichtung zwischen 50 und 80 Stammklienten aus Krefeld und dem benachbarten Meerbusch. Viele ihrer Angebote bleiben der breiten Öffentlichkeit jedoch verborgen.

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Das Zentrum bietet einen sicheren, betreuten Raum für den Drogenkonsum, in dem geschultes Fachpersonal im Notfall eingreifen kann. Darüber hinaus leistet es unverzichtbare alltägliche Hilfe – von Beratungsgesprächen über Waschmöglichkeiten und Duschen bis hin zu warmen Mahlzeiten. Für Menschen, die mit Obdachlosigkeit und schwerer Sucht kämpfen, sind diese Dienstleistungen oft überlebenswichtig.

Seit 2003 erweitert das „Medi-Mobil“ dieses Angebot auf die Straße. Vier ehrenamtliche Ärztinnen und Ärzte begleiten die mobile Einheit, bieten medizinische Versorgung an und nehmen sich Zeit, den Bedürftigen zuzuhören. Durch feste Einsatzorte und -zeiten schafft das Team Vertrauen zu Menschen, die sonst vielleicht keine Hilfe annehmen würden.

Jasmin Sprünken, die Leiterin des Zentrums, würdigte kürzlich eine Spende, die die laufende Arbeit unterstützt. Auch Michael Marschall, Vorsitzender des Personalrats der Stadt Meerbusch, sprach sich für das Engagement des Zentrums gegenüber Menschen mit extremen Suchterkrankungen aus.

Die Arbeit der Einrichtung umfasst medizinische Versorgung, Schadensminimierung und die Wahrung grundlegender Würde für marginalisierte Menschen. Mit der Unterstützung lokaler Partner und Ehrenamtlicher bleibt sie eine verlässliche Anlaufstelle für diejenigen, die kaum andere Optionen haben. Das „Medi-Mobil“ und seine Angebote stellen sicher, dass selbst die isoliertesten Mitglieder der Gemeinschaft nicht in Vergessenheit geraten.

Quelle