26 March 2026, 00:30

Jugendkongress in Friedrichshafen plant nachhaltige Bodensee-Zukunft

Schwarz-weiß-Foto einer Gruppe von Kindern, die auf Stühlen sitzen und vor einem See stehen, mit Bäumen, Pflanzen, Hügeln und einem bewölkten Himmel im Hintergrund und Text unten, der "1940er-Kinder am See" lautet

Jugendkongress in Friedrichshafen plant nachhaltige Bodensee-Zukunft

Am 4. April 2025 fand in Friedrichshafen ein Jugendkongress statt, der sich mit der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft für die Bodenseeregion befasste. Veranstaltet von der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK), brachte die Veranstaltung 110 Schülerinnen und Schüler sowie 20 Lehrkräfte von 13 Schulen aus der Schweiz, Bayern und Baden-Württemberg zusammen. Das Treffen markierte einen wichtigen Meilenstein in der laufenden IBK-Initiative zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit unter Jugendlichen.

Der Kongress stand unter dem Motto "Eine lebenswerte Bodenseeregion" und konzentrierte sich auf Nachhaltigkeit sowie die zukünftigen Herausforderungen der Region. Die Teilnehmenden präsentierten eigene Projektideen für eine grünere Zukunft und diskutierten diese in offenen Austauschformaten direkt mit Politikerinnen und Politikern. Unter den Gästen war auch Sandra Boser, Staatssekretärin im baden-württembergischen Kultusministerium, die sich an den Gesprächen beteiligte – etwa zu Themen wie Klimabildung und Bio-Schulverpflegung.

Denise Neuweiler, Bildungsdirektorin des Kantons Thurgau, lobte die Veranstaltung für ihren Fokus auf den grenzüberschreitenden Dialog. Klaus Tappeser, Präsident des Regionalverbands Tübingen, ergänzte, dass solche Austauschformate angesichts wachsender globaler Handelsbarrieren besonders wichtig seien. Die IBK-Arbeitsgruppe Bildung wertete den Kongress im Nachgang als vollen Erfolg und betonte die seltene Gelegenheit für junge Menschen, sich unbürokratisch mit Verantwortungsträgern auszutauschen.

Gleichzeitig bildete der Kongress den vorläufigen Abschluss der IBK-Initiative "Lebenswerte Bodenseeregion". Die Organisatorinnen und Organisatoren haben bereits mit den Planungen für den nächsten Jugendkongress begonnen, der 2026 stattfinden soll.

Mit konkreten Vorschlägen für eine nachhaltigere Bodenseeregion endeten die Gespräche zwischen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften aus drei Ländern. Der Dialog mit Politikerinnen und Politikern schuf dabei eine Grundlage für künftiges Handeln, während die Zusage der IBK für eine Fortsetzung 2026 die Kontinuität der Initiative sichert. Die Beteiligung von 13 Schulen unterstrich zudem das wachsende Interesse an grenzüberschreitender Jugendarbeit.

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