05 June 2026, 15:01

IT-Gehälter steigen – doch 109.000 Stellen bleiben unbesetzt

IT-Gehälter Übersicht: Gehälter nach Beruf und Erfahrung

IT-Gehälter steigen – doch 109.000 Stellen bleiben unbesetzt

IT-Branche in Deutschland wächst weiter – Gehälter steigen, Fachkräftemangel bleibt

Die IT-Branche in Deutschland verzeichnet weiterhin ein starkes Wachstum, wobei die Gehälter parallel zur Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ansteigen. Aktuelle Zahlen zeigen, dass das durchschnittliche Bruttojahresgehalt mittlerweile bei 58.721 Euro liegt – doch die Zufriedenheit mit der Bezahlung bleibt nur mäßig. Gleichzeitig bleiben tausende Stellen unbesetzt, da Unternehmen Schwierigkeiten haben, Schlüsselpositionen zu besetzen.

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Zwischen 2022 und 2024 stieg die Zahl der IT-Beschäftigten in Deutschland um 12 Prozent auf fast 1,1 Millionen. Trotz dieses Zuwachses blieben 2025 jedoch rund 109.000 IT-Stellen unbesetzt – ein deutlicher Hinweis auf den anhaltenden Fachkräftemangel.

Einstiegsgehälter liegen im IT-Bereich bei durchschnittlich 45.000 Euro pro Jahr. Mit Berufserfahrung und Aufstiegen können die Einkommen jedoch deutlich steigen. Führungskräfte in gefragten Bereichen wie Cloud Computing, Cybersicherheit oder KI verdienen oft bis zu 100.000 Euro. Spitzenpositionen wie Solution Architect oder Software Architect bringen im Schnitt sogar 85.300 Euro bzw. 82.800 Euro ein.

Auch der Standort spielt eine entscheidende Rolle bei der Bezahlung: Städte wie München, Frankfurt und Hamburg bieten die höchsten IT-Gehälter, die oft über dem Bundesdurchschnitt liegen. Großkonzerne und internationale Tech-Unternehmen zahlen in der Regel mehr als kleinere Betriebe, was die Einkommensunterschiede weiter verstärkt.

Trotz der attraktiven Gehälter geben nur etwa 65 Prozent der IT-Beschäftigten an, mit ihrer Bezahlung zufrieden zu sein. Für diejenigen, die Karriere machen, sind jedoch Verdienste von 150.000 Euro oder mehr in Führungs- und Spezialistenpositionen möglich.

Fazit: Der deutsche IT-Arbeitsmarkt expandiert, doch der Mangel an qualifizierten Fachkräften bleibt eine Herausforderung. Während die Gehälter für erfahrene Profis weiter steigen, bleiben viele Stellen unbesetzt. Die große Spanne zwischen Einstiegsgehältern und Spitzenverdienst spiegelt die wachsende Nachfrage nach Expertise in der Branche wider.

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