Heidelbergs neue Neckarbrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei ab 2025
Suse RädelHeidelbergs neue Neckarbrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei ab 2025
Heidelberg baut neue Neckarbrücke zwischen Bahnstadt und Bergheim
In Heidelberg entsteht eine neue Brücke über den Neckar, die die Stadtteile Bahnstadt und Bergheim miteinander verbindet. Die Gneisenaubrücke soll ab Frühjahr 2025 eine autofreie und barrierefreie Route für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen bieten. Das Projekt wird vom Land Baden-Württemberg mit erheblichen Mitteln gefördert – rund 75 Prozent der geschätzten 19 Millionen Euro Baukosten werden übernommen.
Die 128 Meter lange Gneisenaubrücke wird separate Wege für Radfahrer und Fußgänger aufweisen, um Sicherheit und Komfort für alle Nutzer:innen zu gewährleisten. Sie bildet einen zentralen Baustein des Heidelberger Radverkehrsnetzes und ist Teil der landesweiten Initiative RadNETZ BW. Rund 11.000 Radfahrer:innen profitieren künftig von der direkten, autofreien Verbindung zwischen Bahnstadt und Bergheim.
Die Bauarbeiten sollen 2027 beginnen. Die Brücke dient zudem als Knotenpunkt für drei geplante Radschnellverbindungen: die Strecke Heidelberg–Mannheim (RS 2), Heidelberg–Schwetzingen (RS 16) und Heidelberg–Wiesloch–Walldorf (RS 22). Langfristig ist eine Verlängerung der Route über den Neckar bis zum Campus Neuenheimer Feld geplant, wo auch das Universitätsklinikum ansässig ist.
Das Land Baden-Württemberg steuert etwa 13,75 Millionen Euro bei und entlastet so den städtischen Haushalt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 19 Millionen Euro.
Nach ihrer Fertigstellung wird die Gneisenaubrücke die Verkehrsanbindung für tausende Pendler:innen verbessern. Die Landesförderung sichert die finanzielle Umsetzbarkeit des Vorhabens für die Stadt Heidelberg. Zudem stärkt die Brücke die Radinfrastruktur und unterstützt die langfristigen Mobilitätsziele der Stadt.






