Grenzbeamte entdecken gefälschte Aufenthaltserlaubnis bei 27-jähriger Kongolesin in Kehl
Cetin GeißlerGrenzbeamte entdecken gefälschte Aufenthaltserlaubnis bei 27-jähriger Kongolesin in Kehl
27-jährige Kongolesin in Kehl an der Grenze gestoppt – gefälschte Aufenthaltserlaubnis entdeckt
Am Bahnhof Kehl wurde eine 27-jährige Frau aus der Demokratischen Republik Kongo am 17. Juni bei einer Routinekontrolle gestoppt, nachdem Grenzbeamte Unstimmigkeiten in ihren Reisedokumenten festgestellt hatten. Die Frau reiste mit einem Fernzug aus Frankreich ein.
Bei der Überprüfung durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Offenburg präsentierte sie einen gültigen kongolesischen Pass sowie eine abgelaufene französische Aufenthaltserlaubnis. Ein auf ihrem Handy vorgezeigter Antrag auf Verlängerung weckte jedoch Zweifel, da das Gültigkeitsdatum offenbar manipuliert worden war.
Die Behörden stellten fest, dass es sich um eine Fälschung handelte, und vermuteten einen Versuch der unerlaubten Einreise. Gemäß den geltenden Vorschriften wurde der Frau die Einreise verweigert, und sie wurde nach Frankreich zurückgeschickt.
Bisher liegen keine offiziellen Zahlen zu ähnlichen Fällen gefälschter Aufenthaltsdokumente vor, die 2024 bei Grenzkontrollen in Kehl aufgedeckt wurden.
Der Vorfall unterstreicht die laufenden Kontrollen in grenzüberschreitenden Zügen zwischen Frankreich und Deutschland. Nach der Entdeckung der gefälschten Verlängerung wurde die Frau zurückgewiesen. Weitere Details zu ihrer Identität oder mögliche weitere Maßnahmen wurden nicht bekannt gegeben.






