GIZ-Finanzskandal: Millionenbetrug im Jemen aufgedeckt und Ermittlungen laufen
Delia CasparGIZ-Finanzskandal: Millionenbetrug im Jemen aufgedeckt und Ermittlungen laufen
Die deutsche staatseigene Entwicklungsagentur GIZ steckt in einem schweren Finanzskandal. Verdacht auf Betrug durch Mitarbeiter im Jemen hat zu internen Ermittlungen geführt. Gegen die Beteiligten wurden bereits disziplinarische Maßnahmen eingeleitet.
Die mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten kamen im Rahmen der GIZ-Aktivitäten im Jemen ans Licht. Nach einer internen Prüfung bestätigten Verantwortliche die Vorfälle. Erste Schätzungen zufolge könnte der finanzielle Schaden sich auf mehrere Zehnmillionen belaufen.
Als Reaktion hat die Behörde Disziplinarverfahren gegen die betroffenen Mitarbeiter eingeleitet. Nähere Angaben zur Art des Betrugs oder zur genauen Höhe des Schadens wurden bisher nicht bekannt gegeben.
Der Skandal setzt die GIZ unter Druck, während sie versucht, die finanziellen und reputativen Folgen zu bewältigen. Die Ermittlungen laufen noch, und die Agentur hat zugesichert, eventuell veruntreute Gelder zurückzuholen. Weitere Maßnahmen zur Vermeidung künftiger Vorfälle könnten folgen.






