Gefälschte Reisedokumente am Flughafen Memmingen: Zwei Fälle erschüttern Behörden
Delia CasparGefälschte Reisedokumente am Flughafen Memmingen: Zwei Fälle erschüttern Behörden
Ein aktueller Fall am Flughafen Memmingen wirft erneut ein Schlaglicht auf das anhaltende Problem gefälschter Reisedokumente in Deutschland. Im März 2026 entdeckten Grenzkontrolleure bei einem Passagier einen manipulierten Aufenthaltstitel. Die Beamten zogen den gefälschten polnischen Führerschein ein und leiteten umgehend ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung ein.
Schon zuvor hatte es einen ähnlichen Vorfall gegeben: Ein kosovarischer Staatsbürger war mit einem gefälschten bulgarischen Personalausweis aufgefallen. In beiden Fällen reagierten die Behörden konsequent. Während dem Passagier in Memmingen nun rechtliche Konsequenzen drohen, wurde der Kosovare abgeschoben. Die Sicherheitskräfte verstärken weiterhin die Kontrollen an den Einreisepunkten, doch umfassende Statistiken zu Dokumentenbetrug für die Jahre 2025 bis 2026 liegen bisher nicht vor.






