Gefälschte Papiere an deutsch-französischer Grenze: Angolaner mit Bruder-Dokumenten gestoppt
Delia CasparGefälschte Papiere an deutsch-französischer Grenze: Angolaner mit Bruder-Dokumenten gestoppt
Ein 33-jähriger Angolaner ist nach dem Versuch, mit gefälschten Dokumenten nach Deutschland einzureisen, angeklagt worden. Bundespolizisten hielten ihn am Grenzübergang Kehl-Europabrücke bei Straßburg an. Bei der Kontrolle stellten die Beamten einen gefälschten portugiesischen Personalausweis sowie eine Aufenthaltserlaubnis fest, die seinem Bruder gehörte.
Der Vorfall ereignete sich während einer routinemäßigen Kontrolle an der deutsch-französischen Grenze. Der Mann legte eine portugiesische Aufenthaltsgenehmigung vor, die nicht auf ihn ausgestellt war. Bei einer genaueren Überprüfung entdeckten die Beamten zudem eine gefälschte portugiesische Identitätskarte in seinem Besitz.
Ihm werden nun der Besitz falscher amtlicher Dokumente, der Missbrauch von Ausweispapieren sowie der Versuch der unerlaubten Einreise vorgeworfen. Die Behörden verweigerten ihm die Einreise und schoben ihn nach Frankreich zurück.
Zwischen März 2025 und März 2026 registrierte die deutsche Grenzpolizei rund 1.200 ähnliche Fälle von gefälschten Aufenthaltsgenehmigungen oder Identitätsdokumenten an Grenzübergängen wie der Kehl-Europabrücke.
Der Fall unterstreicht die anhaltenden Probleme mit gefälschten Reisedokumenten an den europäischen Grenzen. Dem Mann bleibt die Einreise nach Deutschland vorerst verwehrt, während die rechtlichen Verfahren laufen. Die Bundespolizei hat als Reaktion auf die zunehmenden Fälle von Dokumentenfälschungen die Kontrollen verstärkt.






