24 April 2026, 22:26

Gefährlicher Chemikalientransport auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid gestoppt

Ein Lastwagen vor einem Gebäude mit einer "Gefahr aufgrund offener Baugrube"-Tafel geparkt

Gefährlicher Chemikalientransport auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid gestoppt

Ein Lastwagen, der gefährliche Chemikalien transportierte, wurde auf der Autobahn A2 in der Nähe von Vlotho von der Polizei angehalten, nachdem Autofahrer Alarm geschlagen hatten. Das Fahrzeug verfügte über keine funktionierenden Beleuchtung und blinkte mit der Warnblinkanlage, während es in Richtung Hannover unterwegs war. Später stellten die Behörden fest, dass der Fahrer Natriumfluorid unter unsicheren Bedingungen transportierte.

Der Vorfall begann, als mehrere Autofahrer einen verdächtigen Lkw auf der A2 meldeten. Ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Herford ortete das Fahrzeug und wies es an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn. Der Lastwagen kam schließlich an der Kreuzung Detmolder Straße / Steinbrinkstraße zum Stehen.

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Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 52-jährige belarussische Fahrer Natriumfluorid in einem Sattelauflieger beförderte. Eines der Fässer war während der Fahrt aufgrund mangelnder Sicherung umgekippt. Zudem fehlte am Lkw die vorgeschriebene Warntafel für Gefahrgut, und die Rückleuchten funktionierten nicht.

Wegen der Gefährlichkeit der Ladung richtete die Polizei eine 50-Meter-Sperrzone um das Fahrzeug ein. Der Lastwagen wurde als nicht verkehrssicher eingestuft und erhielt ein Weiterfahrverbot. Sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter wurden von der Feuerwehr dekontaminiert. Die Feuerwehrkräfte sind derzeit damit beschäftigt, die ausgetretene Substanz in einen sicheren Auffangbehälter umzufüllen.

Der Lkw bleibt vorerst immobilisiert, während Einsatzkräfte den Chemikalienaustritt bewältigen. Es wird mit Ermittlungen zur unsachgemäßen Ladungssicherung und der Verkehrssicherheit des Fahrzeugs gerechnet. Ob gegen den Fahrer Anklage erhoben wird, steht noch nicht fest.

Quelle