25 March 2026, 02:27

Fahrkartenkontrolleur bei Ticketkontrolle brutal angegriffen und getreten

Altes Buch mit dem Titel "Reglamento de Conductor" und einer Bahn-Illustration auf dem Cover und einem Stempel auf der rechten Seite.

Fahrkartenkontrolleur bei Ticketkontrolle brutal angegriffen und getreten

Fahrkartenkontrolleur bei Routinecheck auf Regionalzug angegriffen

Ein 64-jähriger Fahrkartenkontrolleur ist während einer regulären Ticketkontrolle in einem Zug von Ammerbuch nach Tübingen angegriffen worden. Die Attacke ereignete sich am 29. April 2025, als ein 21-jähriger Fahrgast den Beamten laut Angaben ohne Vorwarnung trat. Die Behörden haben inzwischen gemeinsame Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.

Der Zwischenfall begann, als der Kontrolleur den Fahrgast aufforderte, einen gültigen Fahrausweis vorzuzeigen. Der Verdächtige, ein 21-jähriger Syrer, soll aggressiv geworden sein, nachdem er keinen Nachweis über die Bezahlung erbringen konnte. Plötzlich trat er dem 64-Jährigen gegen das Bein.

Ein Mitreisender griff ein und hielt den Angreifer fest, bis Landes- und Bundespolizei am Tatort eintrafen. Die Beamten nahmen den Mann in Gewahrsam; es wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt.

Der Fall reiht sich in eine besorgniserregende Zunahme von Gewalt gegen Beschäftigte im Öffentlichen Nahverkehr in der Region ein. Zwischen 2023 und 2026 verzeichnete die Bundespolizei Stuttgart mindestens 15 ähnliche Vorfälle – von Beleidigungen bis hin zu körperlichen Angriffen. Viele dieser Taten führten zu Strafanzeigen, Festnahmen und teilweise sogar zu Haftstrafen für die Täter.

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Die Bundespolizeiinspektion Stuttgart ist für Medienanfragen zu dem Fall zuständig. Pressesprecherin Janna Kuntzle bestätigte, dass weitere Details im Laufe der Ermittlungen veröffentlicht werden.

Der Verdächtige bleibt vorerst in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen fortgesetzt werden. Der angegriffene Kontrolleur, ein deutscher Staatsbürger, erhält nach dem Vorfall Unterstützung. Die Polizei betonte erneut ihr entschlossenes Vorgehen gegen Gewalt an Verkehrsmitarbeitern und verwies auf die in den vergangenen Jahren beschleunigten Maßnahmen zur Ahndung solcher Straftaten.

Quelle