Eisbären Berlin holen zwölften Meistertitel – doch der Abschied naht
Die Eisbären Berlin haben sich zum zwölften Mal die deutsche Eishockey-Meisterschaft gesichert – und das nach einem hart erkämpften Sieg gegen Mannheim in der SAP Arena. Der Triumph markiert den fünften Titel in nur sechs Jahren unter Cheftrainer Serge Aubin und stellt damit einen Vereinsrekord ein, der vor Jahrzehnten aufgestellt wurde. Doch während die Feierlichkeiten langsam verebben, steht das Team nun vor tiefgreifenden Veränderungen.
Der Weg zum Titel war alles andere als einfach. Verletzungen wichtiger Spieler und die Sperre von Mannschaftskapitän Kai Wissmann stellten die Mannschaft vor harte Prüfungen. Doch unter Aubins Führung kämpfte sich das Team durch und holte sich erneut die Meisterschaftstrophäe.
Nach dem Schlusspfiff verabschiedete sich der langjährige Stürmer Marcel Noebels mit sichtbarer Bewegung von den Fans. Sein Wechsel zu den Kölner Haien wurde kurz nach dem Sieg offiziell bestätigt. Er wird nicht der Einzige sein, der den Verein verlässt – auch die Torhüter Jake Hildebrand und Jonas Stettmer stehen vor einem Abschied.
Die größten Veränderungen stehen jedoch an der Spitze bevor. Aubin, der mit fünf deutschen Titeln nun den Vereinsrekord von Don Jackson egalisiert hat, wechselt als neuer Trainer zum SC Bern in die Schweiz. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, und die Eisbären gehen bei der Planung ihrer nächsten Schritte mit Bedacht vor.
Mit Aubins Abgang und dem Weggang zentraler Spieler muss sich Berlins Eishockey-Dynastie neu erfinden. Die zwölfte Meisterschaft bleibt ein Meilenstein, doch die Herausforderung ist klar: Es gilt, sich neu aufzustellen. Die Suche nach einem neuen Trainer und frischem Talent wird die Zukunft des Teams prägen.






