Drei kirchliche Hochschulen in Baden-Württemberg erhalten langfristige Finanzsicherheit bis 2030
Delia CasparDrei kirchliche Hochschulen in Baden-Württemberg erhalten langfristige Finanzsicherheit bis 2030
Drei kirchlich getragene Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg haben eine langfristige Finanzierung gesichert. Das Wissenschaftsministerium und die Landeskirchen unterzeichneten am 30. Juli 2025 eine Vereinbarung, die die finanzielle Unterstützung mindestens bis 2030 garantiert. Der Vertrag folgt dem übergeordneten Hochschulfinanzierungsvertrag III, der im April 2025 abgeschlossen wurde.
Die Finanzierungsvereinbarung umfasst die Evangelische Hochschule Ludwigsburg, die Evangelische Hochschule Freiburg und die Katholische Hochschule Freiburg. An diesen drei Einrichtungen studieren rund 4.000 Studierende in 18 Studiengängen der Sozialen Arbeit, Gesundheit und Pflege, Bildung sowie Lehramt. Der Zugang zu diesen Studienangeboten bleibt allen offen – unabhängig von der religiösen Zugehörigkeit.
Ab 2027 steigt der Landeszuschuss jährlich um 3,5 Prozent. Die Landeskirchen haben zudem zugesagt, ihre finanzielle Unterstützung für die vereinbarten Studienplätze während der gesamten Laufzeit aufrechtzuerhalten. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski betonte, dass die Förderung hohe Standards in der akademischen Ausbildung für Schlüsselbereiche wie Soziale Arbeit, Gesundheit und Bildung sichert.
Die Vereinbarung fördert darüber hinaus faire Beschäftigungsbedingungen, Chancengleichheit und Vielfalt. Sie ist zudem an die Klimaschutzziele des Landes geknüpft und stärkt nachhaltige Praktiken an den Hochschulen.
Der Vertrag garantiert den drei Hochschulen Stabilität bis 2030. Studierende profitieren weiterhin von einem breiten Studienangebot, während die Einrichtungen an ihren inklusiven Zulassungspolitiken festhalten. Das Finanzierungsmodell unterstützt zudem die sozialen und ökologischen Ziele des Landes.






