22 May 2026, 22:39

Die Linke fordert radikale Maßnahmen gegen die Wohnungsnot in Deutschland

Linke kritisiert Rückgang bei Wohnungsbauten

Die Linke fordert radikale Maßnahmen gegen die Wohnungsnot in Deutschland

Die Linke fordert dringendes Handeln, um die sich verschärfende Wohnungsnot in Deutschland zu bekämpfen. Caren Lay, die wohnungspolitische Sprecherin der Partei, verlangt ein großes Investitionsprogramm, um den Bau von Sozialwohnungen und gemeinnützigem Wohnraum zu beschleunigen. Die aktuelle Knappheit bezeichnete sie als eine wachsende „soziale Bruchlinie“ im Land.

Lay kritisierte die Bundesregierung scharf, weil sie das massive Fehlen bezahlbaren Wohnraums nicht in den Griff bekomme. Bei einem bundesweiten Mangel von mindestens 1,4 Millionen Wohnungen nannte sie die Zahl der 2021 fertiggestellten Wohnungen „beschämend“. Die Linke pocht auf sofortige Lösungen, darunter die Freigabe längst zugesagter Fördermittel für den gemeinnützigen Wohnungsbau.

Die Partei verlangt zudem, dass die Regierung selbst die Verantwortung für den Bau einer großen Zahl bezahlbarer Wohnungen übernimmt. Lay betonte, dass Sozialwohnungen, kommunaler Wohnraum und Genossenschaftswohnungen absolute Priorität haben müssten. Bundesbauministerin Verena Hubertz hat hingegen Maßnahmen vorgeschlagen, die die Linke als unzureichend bewertet.

Lay warnte, dass sich die Wohnungsnot ohne schnelles Eingreifen weiter zuspitzen werde. Sie bestand darauf, dass sowohl die Finanzierung als auch der Bau beschleunigt werden müssten, um eine Verschärfung der Krise zu verhindern.

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Zu den Forderungen der Linken gehören ein sofortiger Investitionsschub und die Auszahlung blockierter Fördergelder. Die Partei argumentiert, dass nur ein massiver Ausbau von Sozial- und Gemeinnützigem Wohnungsbau das aktuelle Defizit ausgleichen könne. Die bisherige Reaktion der Regierung erfülle die Erwartungen der Partei zur Lösung der Krise nicht.

Quelle