08 May 2026, 20:27

Denzlingen plant riesige Solarüberdachung für Stadion und Klimaschutz

Luftaufnahme einer Solar-Farm mit Panelen in einem Feld, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Bahnstrecke.

Denzlingen plant riesige Solarüberdachung für Stadion und Klimaschutz

Denzlingen plant großes Solardach am Eingang seines Fußballstadions an der Stuttgarter Straße

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Die Gemeinde Denzlingen will mit einer großen Solarüberdachung am Eingang ihres Fußballstadions an der Stuttgarter Straße ihre Bemühungen um Klimaneutralität vorantreiben. Die Anlage soll durch die Erzeugung erneuerbarer Energien einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Über das rund 100.000 Euro teure Vorhaben entscheidet der Gemeinderat am Dienstag, 12. Mai 2026, endgültig.

Die geplante Solaranlage besteht aus einer erhöhten Überdachung mit einer Fläche von etwa 482 Quadratmetern. Mit einer Leistung von rund 110 Kilowattpeak (kWp) wird sie Strom für das lokale Fernwärmenetz sowie den benachbarten Schulcampus liefern. Der Standort am Stadion wurde aufgrund der großen, unverbauten Fläche, der kürzeren Installationswege und der Möglichkeit, den erzeugten Strom direkt vor Ort zu nutzen, ausgewählt.

Um das Projekt zügig umzusetzen, wird die Bauverwaltung die Auftragsvergabe eigenständig abwickeln. Das Land fördert im Rahmen eines Wettbewerbs 90 Prozent der Kosten für die Tragkonstruktion, was die finanzielle Belastung verringert. Allerdings müssen für die Umsetzung des Projekts mehrere Bäume am Stadioneingang gefällt werden.

Die Bauarbeiten sollen bis Dezember 2026 abgeschlossen sein. Die Gemeinde hat bereits 100.000 Euro im Haushalt 2026 für die verbleibenden Kosten eingeplant, um die termingerechte Fertigstellung zu sichern.

Falls der Gemeinderat dem Vorhaben zustimmt, wird die Solarüberdachung ein sichtbares Zeichen für Denzlingens Engagement in Sachen Klimaneutralität. Der erzeugte Strom versorgt lokale Einrichtungen und reduziert so die Abhängigkeit von externen Energiequellen. Die Entscheidung des Rates am 12. Mai wird darüber entscheiden, ob das Projekt wie geplant realisiert wird.

Quelle