Brandenburgs Handwerk wächst 2025 – doch die Belastung steigt mit
Brandenburgs Handwerk verzeichnet 2025 stetiges Wachstum – trotz Herausforderungen
Trotz einiger Schwierigkeiten verzeichnete das Handwerk in Brandenburg im Jahr 2025 ein solides Wachstum. Die Umsätze stiegen auf 18,6 Milliarden Euro, während die Beschäftigtenzahlen deutlich zunahmen. Gleichzeitig berichten viele Betriebe von Belastungen, da die hohe Nachfrage sie an ihre Kapazitätsgrenzen bringt.
Die Gesamtzahl der Beschäftigten im Handwerk wuchs um fast 31.000 auf 184.890 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Schnitt beschäftigt jedes Unternehmen nun 4,9 Personen – ein Anstieg gegenüber 4,1 im Vorjahr. Parallel dazu stieg auch die Zahl der Auszubildenden: 177 zusätzliche Lehrlinge begannen ihre Ausbildung, sodass die Gesamtzahl auf 8.052 anwuchs.
Auch die Umsätze legten leicht zu und erhöhten sich von 18,4 auf 18,6 Milliarden Euro. Allerdings sank die Zahl der Betriebe um 274 auf 37.429. Robert Wüst, Präsident der Handwerkskammer, wies darauf hin, dass viele Unternehmen „am Limit“ arbeiteten, da die Nachfrage ungebrochen hoch sei.
Die Zunahme an Arbeitsplätzen und Ausbildungsverhältnissen deutet auf ein großes Interesse an handwerklichen Berufen hin. Der leichte Rückgang der Betriebszahlen zeigt jedoch, dass der Sektor weiterhin unter Druck steht.
Gemischtes Fazit für das Brandenburger Handwerk 2025 Die Zahlen für 2025 zeichnen ein zwiespältiges Bild: Während Beschäftigung und Umsätze steigen, gibt es weniger aktive Betriebe, und viele kämpfen mit Überlastung. Ob der Sektor sein Wachstum halten kann, hängt davon ab, ob es gelingt, in den kommenden Jahren das Gleichgewicht zwischen Nachfrage und Kapazitäten zu wahren.






