Bitcoin-Kurs bricht ein – kurz vor Deutschlands Verkaufspreis
Bitcoin-Kurs stürzt ab – Handel nur noch knapp über Deutschlands Verkaufspreis
In den vergangenen Wochen ist der Bitcoin-Kurs stark gefallen und pendelt nun bei rund 62.000 US-Dollar. Der Rückgang folgt einer anhaltenden Verkaufswelle, bei der Spot-Bitcoin-ETFs an 13 aufeinanderfolgenden Tagen Nettoabflüsse von 4,33 Milliarden Dollar verzeichneten. Der Marktdruck hat sich verschärft, da Anleger auf die sich wandelnden Rahmenbedingungen reagieren.
Besondere Aufmerksamkeit erregte in dieser Phase der Preisverfall die Entscheidung Deutschlands, in diesem Jahr 49.858 Bitcoin zu veräußern. Die Bundesrepublik stoß ihre Bestände zu einem Durchschnittspreis von 57.900 Dollar pro Coin ab und erlöste damit etwa 2,89 Milliarden Dollar. Damals lag Bitcoins Rekordhoch für 2025 noch über 100 Prozent höher als der deutsche Verkaufskurs.
Mittlerweile hat sich diese Spanne dramatisch verringert: Der aktuelle Bitcoin-Kurs liegt nur noch etwa 7 Prozent über dem Preis, den Deutschland bei seinen Verkäufen erzielte. Ein weiterer Rückgang um 6 Prozent würde den Markt unter den durchschnittlichen Verkaufspreis der Regierung drücken.
Der jüngste Einbruch fällt zusammen mit massiven Mittelabzügen aus Spot-Bitcoin-ETFs. Über 13 Tage hinweg zogen Anleger insgesamt 4,33 Milliarden Dollar aus diesen Fonds ab – ein Faktor, der den Abwärtstrend zusätzlich beschleunigt. Die anhaltende Verkaufswelle lässt Händler gespannt auf Anzeichen einer Stabilisierung warten.
Der Bitcoin-Kurs bleibt volatil und notiert derzeit nur knapp über dem durchschnittlichen Verkaufsniveau Deutschlands. Sollte die Tendenz anhalten, könnte der Markt bald unter den Preis fallen, den der Staat für seine Bestände erzielt hat. Die anhaltenden Abflüsse aus den ETFs deuten darauf hin, dass Anleger weiterhin skeptisch gegenüber einer kurzfristigen Erholung sind.






