Betrüger entgeht Haftstrafe durch spontane Geldzahlung am Bahnhof Rastatt
Cetin GeißlerBetrüger entgeht Haftstrafe durch spontane Geldzahlung am Bahnhof Rastatt
An einem Dienstagabend wurde ein 33-jähriger Kosovare am Bahnhof Rastatt festgenommen. Bundespolizisten kontrollierten ihn im Rahmen einer Routineüberprüfung und stellten dabei fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen Betrugs vorlag.
Der Mann war wegen Betrugs zur Fahndung ausgeschrieben, woraufhin er umgehend in Gewahrsam genommen wurde. Die Beamten bestätigten den aktiven Haftbefehl während der Kontrolle am Bahnhof.
Statt eine 43-tägige Haftstrafe anzutreten, erhielt er die Möglichkeit, die Strafe vor Ort durch eine Geldzahlung abzugelten. Die genaue Summe wurde nicht bekannt gegeben, doch er beglich die Strafe, bevor er wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.
Behörden haben keine Zahlen veröffentlicht, wie viele ähnliche Festnahmen es in Deutschland im vergangenen Jahr aufgrund von Betrugsvorwürfen bei Routinekontrollen gegeben hat. Der Fall zeigt, wie solche polizeilichen Standardüberprüfungen zur Aufklärung offener Straftaten führen können. Der Mann entging der Haft durch die Zahlung des Bußgelds, und der Vorfall wurde ohne weitere rechtliche Schritte abgeschlossen.






