Berlin protestiert gegen Trump: Hunderte fordern Demokratie und Transparenz
Cetin GeißlerBerlin protestiert gegen Trump: Hunderte fordern Demokratie und Transparenz
Hunderte Demonstranten versammelten sich am Wochenende in Berlin, um gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und seine Politik zu protestieren. Die Kundgebung war Teil einer breiten Protestwelle, die von der No-Kings-Bewegung organisiert wurde und in Städten der USA sowie weltweit zu Aktionen aufrief.
Bei der Berliner Demonstration zogen mehrere hundert Menschen durch die Straßen und hielten Schilder hoch, auf denen sie Trump vorwarfen, die Demokratie zu untergraben. Viele kritisierten zudem die US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE und forderten die Veröffentlichung der sogenannten Epstein-Akten. Ähnliche Proteste fanden in anderen deutschen Städten statt, bei denen vergleichbare Forderungen erhoben wurden.
Die Demonstrationen folgten einem koordinierten Aufruf der in den USA ansässigen No-Kings-Bewegung, die ihre Anhänger dazu aufrief, sich an Kundgebungen an verschiedenen Orten zu beteiligen. In den USA rechnen die Organisatoren in den kommenden Tagen mit Hunderttausenden Teilnehmern bei weiteren Veranstaltungen.
Die Protestierenden thematisierten dabei ein breites Spektrum – von Einwanderungspolitik bis hin zu Korruptionsvorwürfen. Die Freigabe der Epstein-Akten, lang erwarteter Dokumente im Zusammenhang mit dem verstorbenen Finanzier Jeffrey Epstein, gehörte zu den zentralen Forderungen der Demonstranten.
Die Berliner Kundgebung endete friedlich, ohne dass es zu größeren Störungen gekommen wäre. Weitere Proteste sind in den USA geplant, wo die Organisatoren mit großer Beteiligung rechnen. Die No-Kings-Bewegung hat erklärt, ihren Kampf gegen Trumps Einfluss und Politik fortzusetzen.






