Baggerbrand legt Zugverkehr zwischen Karlsruhe und Stuttgart lahm
Am Dienstagnachmittag geriet ein Bau-Bagger in der Nähe von Vaihingen an der Enz in Brand und verursachte erhebliche Behinderungen im Schienenverkehr. Das Feuer beschädigte Oberleitungen und legte den Zugverkehr zwischen Karlsruhe und Stuttgart lahm. Bei dem Vorfall wurden keine Verletzten gemeldet.
Der Brand entstand, als der Ausleger des Baggers eine Oberleitung berührte. Die Flammen griffen sowohl auf die Maschine als auch auf die Leitung über, doch das nahegelegene Umspannwerk blieb unbeschädigt. Die Feuerwehr rückte schnell an, um das Feuer zu löschen, doch die Einsatzmaßnahmen führten zu Verzögerungen auf einer der meistbefahrenen Zugstrecken Deutschlands.
Techniker leiteten den Strom um die beschädigte Stelle herum um, wodurch weitere Störungen im Zugbetrieb verhindert wurden. Bis zum Abend bestätigte die Deutsche Bahn, dass alle Strecken wieder freigegeben waren und der Fahrplan sich normalisierte.
Die Schadenssumme wurde auf etwa 200.000 Euro geschätzt. Zwar wurde die genaue Dauer der Betriebsunterbrechung nicht genannt, doch mussten Reisende mit Verspätungen rechnen, während die Oberleitungen repariert und die Unfallstelle geräumt wurde.
Nach Abschluss der Arbeiten nahmen die Züge zwischen Karlsruhe und Stuttgart ihren Betrieb wieder auf. Der Vorfall unterstrich die Risiken von Baustellen in der Nähe aktiver Bahninfrastruktur. Die Deutsche Bahn gab keine Auskunft darüber, ob während der Sperrung Ersatzverkehr eingerichtet wurde.






