31 March 2026, 08:35

Baden-Württemberg steckt seit drei Jahren in der wirtschaftlichen Krise fest

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung angibt.

Baden-Württemberg steckt seit drei Jahren in der wirtschaftlichen Krise fest

Baden-Württembergs Wirtschaft kämpft seit drei Jahren mit Schwächephase

Das Land verzeichnet bereits das dritte Jahr in Folge wirtschaftliche Probleme und liegt bei der Wirtschaftsleistung nun auf dem vorletzten Platz unter den deutschen Bundesländern. Zwar erbrachte die Region 2022 noch Waren und Dienstleistungen im Wert von 667,1 Milliarden Euro, doch bleibt die Produktion damit unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Besonders betroffen ist der Industriesektor: Hier ging die Wertschöpfung real um 2,6 Prozent zurück. Auch die Bauwirtschaft verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang. Lediglich die Dienstleistungsbranche konnte ein leichtes Plus verbuchen – die Leistung stieg um 0,4 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg verschärfte sich 2023 weiter, auch wenn die genauen Zahlen für dieses Jahr noch ausstehen. Aktuelle Daten deuten auf einen anhaltenden Aufwärtstrend hin, mit einer Quote von voraussichtlich 4,7 Prozent zu Beginn des Jahres 2026.

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Deutschlandweit zeigt sich ein uneinheitliches Bild: Mecklenburg-Vorpommern verzeichnete mit 1,4 Prozent das stärkste Wachstum, während das Saarland mit einem Minus von 0,9 Prozent am schlechtesten abschnitt. Baden-Württembergs Wirtschaftsleistung macht zwar weiterhin fast 15 Prozent der deutschen Gesamtleistung aus – doch die anhaltende Schwächephase gibt Anlass zur Sorge.

Die Rezession im Südwesten dauert nun bereits drei Jahre an. Mit schrumpfender Industrie und Bauwirtschaft sowie steigender Arbeitslosigkeit bleibt die Erholung ungewiss. Die wirtschaftlichen Herausforderungen Baden-Württembergs stehen damit in krassem Gegensatz zum Wachstum in anderen Bundesländern.

Quelle