24 March 2026, 01:16

Autohäuser im Umbruch: Wie Händler 2026 überleben und wachsen können

Außenansicht einer Goodyear Select Autohaus mit parkenden Fahrzeugen vorne, Beschriftung auf dem Gebäude, Bäumen im Hintergrund und einem bewölkten Himmel.

Autohäuser im Umbruch: Wie Händler 2026 überleben und wachsen können

Die aktuelle Ausgabe von AUTOHAUS (23–24/2025) ist nun in digitaler und hybrider Form erhältlich und beleuchtet die zentralen Trends, die die Automobilbranche prägen. Leser erwarten Analysen zu Händlerprognosen für 2026, Hyundais ehrgeizigen Wachstumsplänen sowie Volkswagens wachsender Marktführerschaft im Nutzfahrzeugsegment.

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Die Publikation geht zudem auf die Herausforderungen ein, vor denen Autohäuser stehen – von Kostendruck bis zur digitalen Transformation –, und liefert Updates zu rechtlichen Compliance-Anforderungen sowie regionaler Branchenförderung.

Hyundai strebt an, bis 2030 einen Marktanteil von vier bis fünf Prozent in Deutschland zu erreichen. Die Marke setzt dabei auf engere Zusammenarbeit mit Händlern, um Vertrieb und Serviceeffizienz zu steigern. Die Händler selbst bereiten sich indes auf ein schwieriges Jahr 2026 vor: Prognosen deuten auf schmale Gewinnmargen hin und erfordern schlanke Betriebsabläufe.

Die AUTOHAUS-Vertriebstudie 2025 zeigt eine entscheidende Lücke auf: Viele Händler sind zwar online präsent, schaffen es aber nicht, diese Sichtbarkeit in tatsächliche Verkäufe umzumünzen. Sie werden aufgefordert, ihre Digitalstrategien zu optimieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Bericht empfiehlt zudem, sich auf drei zentrale Prinzipien zu konzentrieren – Konzentration, Konsolidierung, Korrektur –, um in unsicheren Märkten widerstandsfähig zu bleiben.

Volkswagen Nutzfahrzeuge hat in den vergangenen drei Jahren deutliche Marktanteile im europäischen Nutzfahrzeugsektor gewonnen. Bis 2025 stieg der Anteil auf 28 Prozent, womit Mercedes-Benz und Ford überholt wurden – nicht zuletzt dank elektrischer Modelle wie dem ID. Buzz Cargo. Das Unternehmen treibt zudem die Entwicklung softwaredefinierter Fahrzeuge voran, unter anderem durch ein 2024 angekündigtes Joint Venture mit Rivian im Volumen von 5 Milliarden Euro. Die Batteriepartnerschaft mit Northvolt endete jedoch abrupt, nachdem der Zulieferer noch im selben Jahr Insolvenz anmelden musste. 2025 erweiterte VW zudem die Mobilitätsplattform MOIA durch eine Kooperation mit Siemens, um autonomes Fahren voranzutreiben.

Trotz der starken Performance kämpfen VW-Händler mit steigenden Kosten und ineffizienten Arbeitsabläufen. Der Bericht betont die Notwendigkeit einer besseren Abstimmung mit Partnern, um die Betriebslast zu verringern. Für Autobanken stehen 2026 Kundenbindungsprogramme, digitale Tools, KI-gestützte Dienstleistungen und erweiterte Leasingoptionen im Fokus. Auch Second-Life-Fahrzeugkreisläufe und E-Mobilitätsförderung werden in den Finanzierungsstrategien eine größere Rolle spielen.

Auf regulatorischer Ebene klärt die Ausgabe, wie Unterlassungs- und Verpflichtungserklärungen anzuwenden sind. Bei einfachen Verstößen können Standardwarnungen ausreichen, während komplexe Fälle – etwa im Zusammenhang mit der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) – detailliertere Prüfungen erfordern. Zudem vermittelt der Badisch-Württembergische Kraftfahrzeuggewerbe-Verband weiterhin zwischen Händlern, Werkstätten und politischen Entscheidungsträgern und stärkt so den Einfluss der Branche in Südwestdeutschland.

Die neue AUTOHAUS-Ausgabe liefert Händlern handfeste Strategien, um sich in einem wandelnden Markt zu behaupten. Von Hyundais Expansionszielen über VWs E-Offensive bis hin zur wachsenden Bedeutung digitaler Vertriebswege zeigt der Bericht sowohl Chancen als auch Hürden auf. Um 2026 profitabel zu bleiben, müssen Händler ihre Prozesse anpassen, Partnerschaften nutzen und sich auf sich ändernde Vorschriften einstellen.

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