Ausgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau: Was tun bei einer Begegnung?
Cetin GeißlerAusgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau: Was tun bei einer Begegnung?
Ausgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau: Behörden geben Verhaltenshinweise
In Berlins Spandauer Ortsteil Kladow wurde ein freilaufendes Wallaby gesichtet. Das Beuteltier war am Sonntag von seinem Besitzer entkommen und konnte trotz längerer Verfolgungsjagd bislang nicht eingefangen werden. Die Behörden haben nun Ratschläge veröffentlicht, wie man sich im Falle einer Begegnung verhalten soll.
Die Flucht ereignete sich am Sonntag und löste eine zweistündige Verfolgungsjagd aus, die jedoch ergebnislos blieb. Ein Anwohner meldete später, das Wallaby am Montagmorgen erneut gesehen zu haben. Die Polizei bestätigte, dass es sich bei dem Tier vermutlich um ein Wallaby handelt – einen kleineren Verwandten des Kängurus – und betonte, es stelle für Erwachsene kaum eine Gefahr dar.
Die Beamten werden zwar keine aktive Suche durchführen, baten die Bevölkerung jedoch, mögliche Sichtungen zu melden. In den Verhaltensregeln wird davon abgeraten, wegzulaufen, mit den Armen zu wedeln oder sich größer zu machen, da solche Reaktionen das Tier provozieren könnten. Stattdessen sollte man ruhig bleiben und sich seitwärts vom Wallaby entfernen.
Falls es im Ausnahmefall zu einem Angriff kommt, wird empfohlen, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken mit den Armen zu schützen und die Beine eng an den Körper zu ziehen. Besonders Kinder wurden aufgefordert, diese Schritte genau zu befolgen, falls sie dem Tier begegnen.
Das Wallaby hält sich weiterhin in Kladow auf, eine koordinierte Suchaktion ist vorerst nicht geplant. Anwohner werden aufgefordert, wachsam zu bleiben und bei einer Sichtung die Sicherheitshinweise zu beachten. Die Polizei wird weiterhin Meldungen entgegenehmen, hat aber bisher keine weiteren Maßnahmen angekündigt.






