31 March 2026, 12:44

Alkoholisierter 19-Jähriger flieht vor Polizei ohne Kennzeichen auf der B500

Ein weißes Kennzeichen mit schwarzer Schrift, die 'Wagorn' lautet, an einem Auto.

Alkoholisierter 19-Jähriger flieht vor Polizei ohne Kennzeichen auf der B500

Rasende Verfolgungsjagd nach fehlendem Kennzeichen: 19-Jähriger unter Alkoholverdacht festgenommen

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In den frühen Morgenstunden des Sonntag, 29. März 2026, wurde ein 19-jähriger Autofahrer von der Polizei angehalten, nachdem Beamte sein Fahrzeug ohne vorderes Kennzeichen auf der B500 in der Nähe von Schluchsee entdeckt hatten. Die Situation eskalierte schnell zu einer hochriskanten Verfolgungsjagd, als der Fahrer sich weigerte zu stoppen – mit dem Verdacht auf Trunkenheit am Steuer und Widerstand gegen die Staatsgewalt.

Gegen 1:15 Uhr hatten die Beamten das fehlende Nummernschild bemerkt. Statt jedoch der Aufforderung zum Anhalten nachzukommen, beschleunigte der Fahrer in Richtung Seebrugg. Während der Verfolgung scherte er wiederholt über die Mittellinie, was die Vermutung einer Fahruntüchtigkeit verstärkte.

Erst auf einer Waldstraße nahe der L170 gelang es der Polizei, das Fahrzeug zum Stehen zu bringen. Der Fahrer leistete körperlichen Widerstand, bevor er überwältigt werden konnte. Vor Ort zeigte er deutliche Anzeichen von Alkohol- oder Drogeneinfluss, woraufhin im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen wurde.

Die Behörden zogen dem Mann den Führerschein ein und leiteten Ermittlungen wegen des Verdachts auf Trunkenheitsfahrt und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein. Vergleichbare Fälle, bei denen nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer wie Fahrradfahrer, E-Scooter-Nutzer oder Fußgänger zu Polizeiverfolgungen führten, sind in Baden-Württemberg und Bayern in den letzten drei Jahren nicht dokumentiert worden.

Dem Fahrer drohen nun rechtliche Konsequenzen, darunter der Entzug der Fahrerlaubnis und mögliche Anklagen. Die Auswertung der Blutprobe soll klären, ob Alkohol oder Drogen eine Rolle spielten. Die Polizei bestätigte, dass während der Verfolgung und Festnahme keine Personen verletzt wurden.

Quelle