15 May 2026, 10:31

AfD plant radikalen Personalumbau in Sachsen-Anhalts Verwaltung nach Wahlsieg

Das Bild zeigt das Logo des US-Arbeitsministeriums - einen blauen Kreis mit einem weißen Stern und einem weißen Rand - gefolgt von dem Text "1933 dann jetzt nächsten" in fetter schwarzer Schrift.

AfD plant radikalen Personalumbau in Sachsen-Anhalts Verwaltung nach Wahlsieg

Die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) hat weitreichende Pläne vorgelegt, um die Verwaltung Sachsen-Anhalts umzugestalten – falls sie die anstehende Landtagswahl gewinnt. Die Parteiführung beabsichtigt, bis zu 200 Beamte und Angestellte zu ersetzen, von Ministern bis hin zu hohen Verwaltungsbeamten, um sicherzustellen, dass ihre Politik auf keine Widerstände stößt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die geplanten Änderungen würden sich auch auf landeseigene Unternehmen erstrecken, darunter die Abschaffung der Landesenergieagentur.

Der Spitzenkandidat der AfD, Ulrich Siegmund, hat deutlich gemacht, dass die Partei keine Blockadeversuche dulden werde. Er warnte, dass jeder Versuch, ihre Arbeit zu behindern, mit entschlossenem Vorgehen beantwortet werde. Im Mittelpunkt stehe die Sicherstellung politischer Loyalität innerhalb des öffentlichen Dienstes.

Der Umbruch würde Ministerposten, Staatssekretäre und Führungspositionen auf unterer Ebene betreffen. Auch leitende Stellen in anderen Landesbehörden wären betroffen. Durch die Besetzung dieser Positionen mit eigenen Vertrauten will die AfD verhindern, dass bürokratischer Widerstand ihre Regierungsagenda ausbremst.

Über die Verwaltung hinaus plant die Partei, landeseigene Unternehmen umzustrukturieren. Ein zentraler Schritt wäre die Abschaffung der Landesenergieagentur – ein Zeichen für den umfassenderen Kurs, öffentliche Institutionen neu auszurichten.

Bei einem Wahlsieg würde die AfD zügig zwischen 150 und 200 neue Amtsträger einsetzen. Die Veränderungen markierten eine deutliche Wende in der Arbeitsweise der sachsen-anhaltinischen Landesregierung. Behörden und Unternehmen müssten sich auf direkte politische Einflussnahme durch die neue Führung einstellen.

Quelle